Community  

   

Besucherzähler  

2340421
HeuteHeute433
GesternGestern1003
WocheWoche1436
MonatMonat6147
GesamtGesamt2340421
   

Die TSG öffnet ihre Pforten

ab dem 02. Juni 2020 für den Sportbetrieb in der vereinseigenen Halle, Bohligstrasse 1, 67112 Mutterstadt.
Dabei gelten die strengen Coronaregeln bezüglich Abstand und Hygiene. Ein erarbeitetes Konzept, das auf den Leitplanken des DOSB beruht, ist an mehreren Stellen in und an unserer Halle ausgehängt und auf unserer Homepage www.tsg-mutterstadt.de ersichtlich. Diese Vorgaben sind unbedingt zu beachten; die Übungsleiter wurden entsprechend unterrichtet.

Vereinzelte Sportstunden werden auch im Freien auf unserer „Sportwiese“ hinter der Sporthalle angeboten; kontaktiert hierzu euere Übungsleiter. Die Trainingszeiten sind weitgehend gleich geblieben.

Der Gymnastikraum (Spiegelsaal) kann aufgrund der Coronaabstandsregel zur Zeit nicht benutzt werden; alle indoor Sportstunden finden daher in der großen Halle statt.

Für die konaktbezogenen Sportarten wie Handball, Judo, Volleyball bleibt das Training weiterhin ausgesetzt. Gleiches gilt für die Sportstunden für Kinder unter 10 Jahren.

Umsetzung der 7. Corona Landesverordnung RLP zum Sport in der Halle für Übungsleiter und Teilnehmer an den Sportstunden in Form von Checklisten

Allgemeines

Alle Trainingseinheiten finden aufgrund der Abstandsregelungen in der Halle (ein Drittel, zwei Drittel oder komplette Halle) statt.
Für Kinder unter 10 Jahren (Krabbelgruppe, ELKI, Löwenkids usw.) sind die Sportstunden ausgesetzt.

Vor der Trainingseinheit Checkliste:
Bei jeglichen Krankheitssymptomen ist Trainern/Übungsleitern und Trainerinnen/Übungsleiterinnen das Betreten der Sportstätte, die Leitung der Sporteinheit sowie die Teilnahme sonstigen Vereinsangeboten untersagt.
Eine Information den Verein und die Teilnehmenden muss umgehend erfolgen.

Jeder Teilnehmende muss folgende Voraussetzungen erfüllen und dies bei der Anmeldung sowie vor Beginn der Sporteinheit bestätigen:
  • Es bestehen keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptome.
  • Es bestand für mindestens zwei Wochen kein Kontakt zu einer infizierten Person.
  • Vor und nach der Sporteinheit muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Die Hygienemaßnahmen (Abstand halten, regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände) werden eingehalten.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen und Teilnehmenden reisen individuell und bereits in Sportbekleidung zur Sporteinheit an. Auf Fahrgemeinschaften wird verzichtet; die Duschen und Umkleiden bleiben geschlossen.
  • Jeder Teilnehmende bringt seine eigenen Handtücher und Getränke zur Sporteinheit mit. Diese sind nach Möglichkeit namentlich gekennzeichnet und werden stets in ausreichendem Abstand zu den persönlichen Gegenständen der anderen Teilnehmenden abgelegt. Gleiches gilt für eigene Matten oder Sportgeräte.
  • Zwischen den Sporteinheiten sollte eine Pause von mindestens 10 Minuten vorgesehen werden, um Hygienemaßnahmen durchzuführen und einen kontaktlosen Gruppenwechsel zu ermöglichen. Die reine Sportstunde beträgt daher nur noch 45 Minuten.
  • Jegliche Körperkontakte, z. B bei der Begrüßung müssen unterbleiben.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen weisen den Teilnehmenden vor Beginn der Einheit individuelle Trainings- und Pausenflächen zu. Diese sind gemäß den geltenden Vorgaben zur Abstandswahrung markiert (z. B. mit Hütchen, Kreisen, Stangen usw.). Ein Verletzungsrisiko ist zu minimieren.
  • Die Teilnehmenden werden vor jeder Sporteinheit auf die geltenden Verhaltensmaßnahmen/Hygienevorschriften hingewiesen.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen füllen pro Trainingseinheit Anwesenheitslisten mit Angabe des Namens, Telefonnummer und eMail gemäß beigefügter Anlage aus, sodass mögliche Infektions- ketten zurückverfolgt werden können. Die Anwesenheitslisten sind am Ende der Sporteinheit in der Geschäfts- stelle abzugeben bzw. in den Briefkasten zu werfen.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen und die Sportler reinigen und desinfizieren sämtliche bereitgestellten Sportgeräte.
  • Wenn Teilnehmende eigene Materialien und Geräte mitbringen, sind diese selbst für die Desinfizierung verantwortlich. Eine Weitergabe an andere Teilnehmende ist nicht erlaubt.
  • Die Gruppengrößen sind abhängig von der zur Verfügung stehende Hallenfläche und darf pro Hallendrittel maximal 7 Personen (einschl. Übungsleiter) betragen. Es ist ein Abstand zwischen den Teilnehmern, je nach Übung zwischen 4 bis 6 m einzuhalten.
  • Die Sporteinheiten sollten möglichst in gleichbleibender Besetzung stattfinden (fester Teilnehmerkreis).
Während der Trainingseinheit – Checkliste:
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen gewährleisten, dass der Mindestabstand von 4-6 Metern während der gesamten Sporteinheit eingehalten wird.
  • Der Mund-Nasen-Schutz kann während der Sporteinheit abgelegt werden. Für den Fall einer Verletzung muss der Mund-Nasen-Schutz jedoch immer in Reichweite aller Teilnehmenden sein.
  • Sämtliche Körperkontakte müssen während der Sporteinheit unterbleiben. Dazu zählen auch sportartbezogene Hilfestellungen, Korrekturen und Partnerübungen.
  • Lautes Sprechen, Rufen und Brüllen ist zu vermeiden. Trillerpfeifen werden nicht genutzt.
  • Geräteräume sollten nur einzeln betreten werden.
  • Wenn sich Teilnehmende während der Sporteinheit entfernen, muss dies unter Einhaltung der Abstandsregeln und durch Abmelden bei dem Übungsleiter erfolgen. Dies gilt auch für das Aufsuchen der Toilettenanlagen. Es sind lediglich die Toiletten in den Umkleiden zu benutzen. Nach dem Toilettengang ist zu Toilette mit bereitgestellten Desinfektionstüchern zu reinigen.
  • Gästen, Zuschauern und Zuschauerinnen ist der Zutritt zur Sportstätte nicht gestattet.
Nach der Trainingseinheit – Checkliste:
  • Alle Teilnehmenden verlassen die Sportanlage unmittelbar nach Ende der Sporteinheit unter Einhaltung der Abstandsregeln.
  • Nach Beendigung des Angebotes muss der Mund-Nasen-Schutz wieder angelegt werden.
  • Bei nachfolgenden Gruppen ist ein Kontakt zwischen den Gruppen zu Vermeiden. Daher betritt die nachfolgende Gruppe die Halle erst nach der Freigabe durch den Übungsleiter.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen und die Übungsteilnehmer reinigen und desinfizieren sämtliche genutzten Sportgeräte.
  • Die Kontakte unter den Trainern/Übungsleitern und Trainerinnen/Übungsleiterinnen werden auf ein Mindestmaß reduziert und dokumentiert; Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Downloads:
   

Verein


Hier stellt sich die Turn- und Sportgemeinde „1886“ e.V. Mutterstadt vor. Im Ort allgemein nur „die TSG“ genannt, ist unser Verein eine Sportorganisation mit Historie und Zukunft. Die TSG ist der große Sportverein in Mutterstadt, sozusagen der Fitness-Verein für Alle. Der Verein will für seine Mitglieder eine sportliche und soziale Heimat sein. Sport ist Bewegung und Begegnung – beim gemeinsamen Sporttreiben, bei Veranstaltungen, Wettkämpfen, Vereinsfesten.

 

Tragende Säulen unseres Vereins sind der Gesundheits-, Breiten- und Leistungssport. TSG – wir halten Sie fit; mit diesem Motto bietet die Turn- und Sportgemeinde ein Sportprogramm in derzeit acht Abteilungen an. Sportinteressierte jeden Alters können bei uns Breiten- und Leistungssport betreiben, sich einfach nur fit halten, Spass und Unterhaltung pflegen, Geselligkeit kennen lernen. Wenn Sie bei uns Sport treiben, fördern Sie zum einen Ihre Gesundheit, zum anderen kommen Sie mit unterschiedlichen Generationen und gesellschaftlichen Gruppen zusammen; unseren Jugendlichen vermitteln wir Fairness und Teamgeist.

 

Beleuchtet man die über 120-jährige Geschichte der TSG, haben wir viel bewegt und konnten unsere Attraktivität für die Sportinteressierte Bevölkerung von Mutterstadt durch die Anpassung an das sich verändernde Freizeitverhalten stets erhalten. Tradition und Moderne gehören bei uns zusammen. Die Basis unserer erfolgreichen Vereinsarbeit ist zum einen die Jugendarbeit und zum anderen der ehrenamtliche Einsatz vieler Vereinsmitglieder im Übungs-, Trainings- und Sportbereich und in der Vereinsverwaltung.

 

Wie alles begann:

 

Am 11. Juli 1886 hielt der Mutterstadter Ernst Bohlig einen Vortrag über das Thema Leibeserziehung und Körperertüchtigung; wenige Tage danach wurde von 54 Mutterstadtern der „Turnverein Mutterstadt“ gegründet. 1893 schlossen sich weitere Sportinteressierte in dem „Turnerbund Germania“ zusammen. 1895 veranstaltete der Turnverein erstmals ein Gauturnfest und schon 1908 konnte der Verein seine eigene Vereinsturnhalle einweihen. Beim 25-jährigen Vereinsjubiläum zählte der Verein 280 Mitglieder, 1919 erfolgte dann der Zusammenschluss mit dem „Turnerbund Germania“ zu den „Vereinigten Turnvereine Mutterstadt“ mit der positiven Entwicklung, dass 1921 neben der Vereinsturnhalle ein Turnplatz errichtet und 1929 an die Turnhalle ein Wirtschaftsbetrieb angebaut werden konnte.

 

Nach der Auflösung der herkömmlichen Vereinsstrukturen im Dritten Reich wurde 1946 in Mutterstadt der „Allgemeine Sportverein“ gegründet, dem auch die „Vereinigten Turnvereine“ angehörten. Nach der Renovierung der Turnhalle wurde 1949 der Sportübungsbetrieb in den Abteilungen Turnen, Leichtathletik, Tischtennis sowie Kunstradfahren wieder aufgenommen. 1951 erfolgte dann die Umbenennung des ASV in die heutige „Turn- und Sportgemeinde 1886 Mutterstadt e.V.“ Vorsitzender in dieser Zeit war Wilhelm Spoor, ein auch über die Grenzen Mutterstadts hinaus anerkannter Sportfunktionär.

 

Die Entwicklung des Vereins bis heute:

 

Der Trainings- und Spielbetrieb im Handball, Turnen und in der Leichtathletik wurde kontinuierlich ausgebaut, 1955 kam dann die Abteilung Gewichtheben dazu und 1957 wurden der neue Vereinsportplatz, mit einer 400 Meter- Rundbahn, eingeweiht. 1961 wurde der Trainingsbetrieb für Trampolin-Turnen aufgenommen, kurzfristig auch eine Schwimmabteilung aufgebaut. Auch Feldhandball und Faustball wurden bei der TSG gespielt. Im geselligen Bereich gab und gibt es ebenfalls Aktivitäten, so Theateraufführungen, Sportlerbälle, Fastnachtveranstaltungen, eine Wanderabteilung und die bis heute beliebten „Stammtische“ der „Alt-TSGler“ oder einzelner Abteilungen nach Trainingsende. Die Gewichtheber machten von Ende der 1950er Jahre bis Ende der 1960er Jahre die TSG Mutterstadt national und international bekannt; gewannen viele Einzeltitel und Mannschaftsmeisterschaften; einzelne Aktive nahmen an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften teil und wurden so zum erfolgreichsten Gewichtheberverein Deutschlands; 1969 trennten sie sich aber von der TSG und gründeten einen eigenen Athleten-Club. Im Breitensport kamen die Sport- und Freizeitbereiche Mutter- und Kind-Turnen (1972) Volleyball (1973), Jiu-Jitsu (1974), Judo (1975), Aerobic-Turnen (1983), Frauen- und Männer-Jedermann-Turnen (1984) hinzu. Zwischenzeitlich verließen einige Leichtathleten und Volleyballspieler die TSG und schlossen sich Neugründungen im Ort an. 2008 wurde dann Basketball in den Sportbetrieb aufgenommen.

 

Zur Unterstützung junger Gewichthebertalente wurde 1968 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Hermann Belzner von Privatpersonen und Firmen für einige Jahre ein Förderkreis für Schwerathletik gegründet, der die Sportler unterstützte und förderte. In den 1990er Jahren gründete sich auch ein Handball-Förderkreis.

 

1969 begann in der TSG-Vereinsführung die Ära Reimer. Horst Reimer, damals 25jähriger Schriftführer des Vereins, wurde von den Mitgliedern zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Er hatte dieses Amt dann ununterbrochen 40 Jahre inne, als er bei der Mitgliederversammlung im März 2009 zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde und Klaus Maischein den Vereinsvorsitz übernahm. Horst Reimer ist somit der am längsten amtierende „Präsident“ in der Vereinsgeschichte.

 

In seine Amtszeit fielen wichtige Vereinsereignisse: Neben den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 1986 war es die größte und wichtigste Entscheidung in der neueren Vereinsgeschichte: In der Mitgliederversammlung am 09. März 1991, die im Vorfeld leider auch mit vereinsinternen Unstimmigkeiten begleitet wurde, stimmte die TSG dem Großprojekt „Festhalle- Sporthalle-Restaurant“ zu. Damit wurde die Grundstücksmäßige Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Gemeinde Mutterstadt als Bauherr auf dem ehemaligen TSG-Gelände ein Ortsbildprägendes 25-Millionen-DM-Projekt verwirklichen konnte. Nach dem Abriss der alten TSG-Sporthalle, die jahrzehntelang nicht nur der TSG sondern auch der Gemeinde und den Mutterstadter Vereinen als Veranstaltungssaal diente, entstand zwischen Bohligstraße und Pfalzring das Gemeinschaftsprojekt mit Festhalle, Großsporthalle und Restaurant. Es dient der Freude, Entspannung, Erholung und gesundheitlichem Wohlergehen und bereichert das kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Leben in Mutterstadt. Der Verein erhielt durch diese Kooperation mit der Gemeinde 1998 eine schöne, neue, große vereinseigene Sporthalle mit entsprechenden Nebenräumen wie Geschäftsstelle und Sportlerklause und, für die Finanzen des Vereins sehr wichtig, eine von der Gemeinde garantierte Pachteinnahme aus dem Restaurantbetrieb. Nach heute zehn Jahren „Palatinum“ – so heißt das Gemeinschaftsprojekt, kann der Verein eine positive Bilanz aus dieser wegweisenden Entscheidung ziehen, sowohl was den sportlichen Bereich, wie auch den vereinsinternen und den finanziellen Aspekt betreffen.

 

Ein sportliches Großereignis war 2001 die Ausrichtung des Gauturnfestes in Mutterstadt. Die TSG war, nach 1957, zum zweiten Mal Ausrichter des großen Familientreffens mit über 3.000 Sportlerinnen und Sportlern an drei Tagen mit Wettkämpfen, Sport, Spiel und Unterhaltung. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, dass die TSG in der Vergangenheit bei allen Gauturnfesten und bei den Deutschen Turnfesten jeweils mit Fahnen-Abordnungen und aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern teilgenommen hat.

 

Seit 1994 kann die TSG eine für die sportliche Erfolgsbilanz wichtige Anlage nutzen: Den gemeindeeigenen Sportpark mit Rasenplatz, Kunststofflaufbahn und Trainingsanlagen „An der Fohlenweide“. Dies führte im Bereich der Leichtathletik, insbesondere im Rasenkraftsport, zu einem sportlichen Höhenflug mit einer aktiven, großen Abteilung mit zwischenzeitlich vielen Regionalen, Deutschen und Internationalen Titeln. Als Anerkennung für dieses Engagement ist die TSG Mutterstadt seit 2008 Bundesstützpunkt für Rasenkraftsport.

 

Sportliche Erfolge

 

Die TSG Mutterstadt wurde in den 1960er und 1970er Jahren national und international bekannt durch seine erfolgreichen Gewichtheber. In den verschiedensten Gewichtsklassen gewannen die Mutterstadter „Stemmer“ nationale und internationale Titel, nahmen auch an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften teil. Legendär die Endkämpfe um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Gewichtheben, die infolge des großen Zuschauerinteresses u.a. in einem Festzelt auf dem Messplatz oder auch in Ludwigshafener Hallen ausgetragen wurden. Erwähnenswert auch die einige Jahre dauernden Erfolge der Trampolin-Turner auf nationaler und internationaler Bühne. 1989 kam die männliche Jugend B der Handballer bis ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Die TSG war in der Vergangenheit auch Gastgeber für internationale Begegnungen in verschiedenen Sportarten mit Sportfreunden z.B. aus Kanada, Belgien oder Japan und richtete auch einige „Sportschauen“ aus. Der TSG-Sportplatz an der Bohligstraße war Anfang der 1990er Jahre für drei Jahre sogar Spielort in der Baseball-Bundesliga. Grund dafür war, dass der Verein dem neu gegründeten 1. Baseballverein „Vikings“ Mutterstadt vorübergehend eine sportliche Heimat gab. In den vergangenen Jahren gewannen die Rasenkraftsportler der Leichtathletenabteilung nationale und internationale Titel und Meisterehren.

 

Die Turn- und Sportgemeinde „1886“ Mutterstadt e.V. ist der größte (Sport)Verein in Mutterstadt und gehört mit ihren derzeit 1.400 Mitgliedern zu den zehn großen Sportvereinen in der Vorderpfalz. Über 60 % der Mitglieder sind unter 18 Jahren.

 

Die „Ehrentafel“ der TSG umfasst viele Namen, darunter Pfalz- und Rheinland-Pfalz-Meister, Südwestdeutsche Meister, Deutsche Meister, Deutsche Mannschaftsmeister, Europameister, Weltmeister und Olympia-Teilnehmer. Beispielhaft seien hier genannt: Jean Reber (Turnen) Ursel Ullrich-Spoor und Dieter König (Leichtathletik), Norbert Fehr und Rainer Dörrzapf (Gewichtheben), Kurt Treiter (Trampolin-Turnen), Gerhard Zachrau (Rasenkraftsport).

 

1988 richtete der Verein, als einer der ersten mit dieser Vereinsstruktur und in dieser Größenordnung, eine hauptamtliche Geschäftsstelle ein als Ansprechpartner für Mitglieder und Interessenten.

 

Die Vereinsstruktur zeigt sich im Breiten- und im Wettkampfsport. Beim Breitensport in den einzelnen Abteilungen gibt es eigenständige Strukturen, hier bewegen sich die Jüngsten von gerade mal eineinhalb Jahren, bis zu den Seniorenturnerinnen mit bereits über 80 Jahren. Der Wettkampfsport wird in den verschiedenen Sportarten in den unterschiedlichsten Ligen absolviert; regionale und überregionale Platzierungen sind der Lohn dieser Aktivitäten.

 

Aktuell, also im Sommer 2009, sind die einzelnen Abteilungen jeweils mit ihren besten Mannschaften in folgenden Ligen vertreten:

 

Bundesliga:

Die Damen- und die Herrenmannschaft der Rasenkraftsportler

 

2. Bundesliga:

Die Damenmannschaft der Schachabteilung

 

Pfalzliga:

Die Handball-Damenmannschaft

 

Verbandsliga:

Die 1. Herrenmannschaft der Handballer

 

Pfalzliga:

Die Judokas

 

Pfalzliga:

Die Mixed-Mannschaft der Volleyballer

 

Die Turnabteilung, die Trampolinturner und die Basketballer führen derzeit nur Trainings- und Übungsbetrieb durch und haben keine Wettkampfmannschaften gemeldet.

 

Bei der TSG werden wöchentlich über 80 Stunden Sport mit qualifizierter Übungs- und Trainingsleitung angeboten. Unser Verein wurde dafür in der Vergangenheit mit vielen Urkunden und Plaketten der überörtlichen Sportfachverbände geehrt; darüber hinaus aber auch 1986 mit der Sportplakette des Bundespräsidenten und dem Wappenschild des Landes Rheinland-Pfalz zum 100-jährigen Vereinsjubiläum, 2000 mit der „Integrationsmedaille“ vom Sportbund und Bezirksverband, 2004 mit dem „Grünen Band“ der Dresdner Bank für vorbildliche Talentförderung, 2005 eine Anerkennung durch die BASF für das Konzept „TSG-Mitgliederoffensive“.

 

Der Verein hat derzeit 95 ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Für die verwaltungstechnische Abwicklung der Vereinstätigkeit ist eine eigene Vereinsgeschäftsstelle eingerichtet.

 

Für den Sport- und Übungsbetrieb stehen folgende Sportstätten zur Verfügung:

 

> Vereinseigene Großsporthalle (27m x45m, zweiteilbar, mit Tribüne für 200 Zuschauer) für Handball, Volleyball, Trampolinturnen, Judo, Turnen, Gymnastik, Leichtathletik

> Gymnastikwiese neben der Sporthalle

> Sportpark der Gemeinde für Leichtathletik und Rasenkraftsport

> Rundsporthalle des Landkreises im Schulzentrum für Handball, Volleyball

> Sporthalle der Gemeinde im Mandelgraben für Handball

> Sporthalle der Gemeinde bei der Pestalozzischule für Basketball

> Haus der Vereine der Gemeinde für die Schachabteilung

> Leichtathletikhalle in Ludwigshafen für die Leichtathleten

 

Im Palatinum, dem Veranstaltungsort für Kultur, Sport und Gastronomie in Mutterstadt, steht der TSG die Sportlerklause für die Geselligkeit nach dem Training oder nach den Spielen und Wettkämpfen zur Verfügung.

 

Die TSG ist Teil des öffentlichen Lebens in Mutterstadt. Unser Verein pflegt eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mutterstadt und ihren Entscheidungsträgern in Gemeinderat und Gemeindeverwaltung. Wir unterhalten gute Kontakte zu den örtlichen Kindergärten, Schulen und Kirchen sowie zu den anderen örtlichen Sportvereinen. Auf lokaler Ebene ist die TSG Mitglied in der Mutterstadter Vorständekonferenz, in der Kerwegemeinschaft, im Partnerschaftsverein sowie im Historischen Verein. Wir sind selbstverständlich auch Mitglied in allen überörtlichen Sportfachverbänden der bei uns betriebenen Sportarten.

 

Übers Jahr finden auch viele abteilungsinterne Veranstaltungen, Sportwerbetage, Informationsveranstaltungen sowie das alljährliche „Jahngartenfest“ mit Spiel, Unterhaltung und Bewirtschaftung statt.

 

Wir informieren unsere Mitglieder regelmäßig und ausführlich über das Vereinsgeschehen. Mitgliederversammlungen, Presseartikel, Schaukästen, gezielte Infos für Sonderaktionen gehören dazu, ebenso auch das persönliche Gespräch mit Vereinsaktiven. Wir sind auch im Internet präsent. Bitte informieren Sie sich mittels der genannten Möglichkeiten über uns und unsere Angebote. Für Anregungen, Hinweise, Ideen und Vorschläge für unsere Vereinsarbeit sind wir dankbar.

 

Kontaktaufnahme für weitere Informationen:

 

TSG-Geschäftsstelle, Bohligstr.1, 67112 Mutterstadt, (Janine Leske) Telefon 06234/3871 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,

beim Vorsitzenden Klaus Maischein, Telefon 06234/2584 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder seiner Stellvertreterin Nortrud Renner, Telefon 06231/929036 und E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere ausführliche Informationen zu den einzelnen Abteilungen, Übungs-und Trainingsleitern, Übungs-, Trainings- und Wettkampfzeiten im Internet unter www.tsg-mutterstadt.de

 

Text: Volker Schläfer

   

Sponsoren  

   
   
© TSG "1886" Mutterstadt