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Die TSG öffnet ihre Pforten

ab dem 02. Juni 2020 für den Sportbetrieb in der vereinseigenen Halle, Bohligstrasse 1, 67112 Mutterstadt.
Dabei gelten die strengen Coronaregeln bezüglich Abstand und Hygiene. Ein erarbeitetes Konzept, das auf den Leitplanken des DOSB beruht, ist an mehreren Stellen in und an unserer Halle ausgehängt und auf unserer Homepage www.tsg-mutterstadt.de ersichtlich. Diese Vorgaben sind unbedingt zu beachten; die Übungsleiter wurden entsprechend unterrichtet.

Vereinzelte Sportstunden werden auch im Freien auf unserer „Sportwiese“ hinter der Sporthalle angeboten; kontaktiert hierzu euere Übungsleiter. Die Trainingszeiten sind weitgehend gleich geblieben.

Der Gymnastikraum (Spiegelsaal) kann aufgrund der Coronaabstandsregel zur Zeit nicht benutzt werden; alle indoor Sportstunden finden daher in der großen Halle statt.

Für die konaktbezogenen Sportarten wie Handball, Judo, Volleyball bleibt das Training weiterhin ausgesetzt. Gleiches gilt für die Sportstunden für Kinder unter 10 Jahren.

Umsetzung der 7. Corona Landesverordnung RLP zum Sport in der Halle für Übungsleiter und Teilnehmer an den Sportstunden in Form von Checklisten

Allgemeines

Alle Trainingseinheiten finden aufgrund der Abstandsregelungen in der Halle (ein Drittel, zwei Drittel oder komplette Halle) statt.
Für Kinder unter 10 Jahren (Krabbelgruppe, ELKI, Löwenkids usw.) sind die Sportstunden ausgesetzt.

Vor der Trainingseinheit Checkliste:
Bei jeglichen Krankheitssymptomen ist Trainern/Übungsleitern und Trainerinnen/Übungsleiterinnen das Betreten der Sportstätte, die Leitung der Sporteinheit sowie die Teilnahme sonstigen Vereinsangeboten untersagt.
Eine Information den Verein und die Teilnehmenden muss umgehend erfolgen.

Jeder Teilnehmende muss folgende Voraussetzungen erfüllen und dies bei der Anmeldung sowie vor Beginn der Sporteinheit bestätigen:
  • Es bestehen keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptome.
  • Es bestand für mindestens zwei Wochen kein Kontakt zu einer infizierten Person.
  • Vor und nach der Sporteinheit muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Die Hygienemaßnahmen (Abstand halten, regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände) werden eingehalten.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen und Teilnehmenden reisen individuell und bereits in Sportbekleidung zur Sporteinheit an. Auf Fahrgemeinschaften wird verzichtet; die Duschen und Umkleiden bleiben geschlossen.
  • Jeder Teilnehmende bringt seine eigenen Handtücher und Getränke zur Sporteinheit mit. Diese sind nach Möglichkeit namentlich gekennzeichnet und werden stets in ausreichendem Abstand zu den persönlichen Gegenständen der anderen Teilnehmenden abgelegt. Gleiches gilt für eigene Matten oder Sportgeräte.
  • Zwischen den Sporteinheiten sollte eine Pause von mindestens 10 Minuten vorgesehen werden, um Hygienemaßnahmen durchzuführen und einen kontaktlosen Gruppenwechsel zu ermöglichen. Die reine Sportstunde beträgt daher nur noch 45 Minuten.
  • Jegliche Körperkontakte, z. B bei der Begrüßung müssen unterbleiben.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen weisen den Teilnehmenden vor Beginn der Einheit individuelle Trainings- und Pausenflächen zu. Diese sind gemäß den geltenden Vorgaben zur Abstandswahrung markiert (z. B. mit Hütchen, Kreisen, Stangen usw.). Ein Verletzungsrisiko ist zu minimieren.
  • Die Teilnehmenden werden vor jeder Sporteinheit auf die geltenden Verhaltensmaßnahmen/Hygienevorschriften hingewiesen.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen füllen pro Trainingseinheit Anwesenheitslisten mit Angabe des Namens, Telefonnummer und eMail gemäß beigefügter Anlage aus, sodass mögliche Infektions- ketten zurückverfolgt werden können. Die Anwesenheitslisten sind am Ende der Sporteinheit in der Geschäfts- stelle abzugeben bzw. in den Briefkasten zu werfen.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen und die Sportler reinigen und desinfizieren sämtliche bereitgestellten Sportgeräte.
  • Wenn Teilnehmende eigene Materialien und Geräte mitbringen, sind diese selbst für die Desinfizierung verantwortlich. Eine Weitergabe an andere Teilnehmende ist nicht erlaubt.
  • Die Gruppengrößen sind abhängig von der zur Verfügung stehende Hallenfläche und darf pro Hallendrittel maximal 7 Personen (einschl. Übungsleiter) betragen. Es ist ein Abstand zwischen den Teilnehmern, je nach Übung zwischen 4 bis 6 m einzuhalten.
  • Die Sporteinheiten sollten möglichst in gleichbleibender Besetzung stattfinden (fester Teilnehmerkreis).
Während der Trainingseinheit – Checkliste:
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen gewährleisten, dass der Mindestabstand von 4-6 Metern während der gesamten Sporteinheit eingehalten wird.
  • Der Mund-Nasen-Schutz kann während der Sporteinheit abgelegt werden. Für den Fall einer Verletzung muss der Mund-Nasen-Schutz jedoch immer in Reichweite aller Teilnehmenden sein.
  • Sämtliche Körperkontakte müssen während der Sporteinheit unterbleiben. Dazu zählen auch sportartbezogene Hilfestellungen, Korrekturen und Partnerübungen.
  • Lautes Sprechen, Rufen und Brüllen ist zu vermeiden. Trillerpfeifen werden nicht genutzt.
  • Geräteräume sollten nur einzeln betreten werden.
  • Wenn sich Teilnehmende während der Sporteinheit entfernen, muss dies unter Einhaltung der Abstandsregeln und durch Abmelden bei dem Übungsleiter erfolgen. Dies gilt auch für das Aufsuchen der Toilettenanlagen. Es sind lediglich die Toiletten in den Umkleiden zu benutzen. Nach dem Toilettengang ist zu Toilette mit bereitgestellten Desinfektionstüchern zu reinigen.
  • Gästen, Zuschauern und Zuschauerinnen ist der Zutritt zur Sportstätte nicht gestattet.
Nach der Trainingseinheit – Checkliste:
  • Alle Teilnehmenden verlassen die Sportanlage unmittelbar nach Ende der Sporteinheit unter Einhaltung der Abstandsregeln.
  • Nach Beendigung des Angebotes muss der Mund-Nasen-Schutz wieder angelegt werden.
  • Bei nachfolgenden Gruppen ist ein Kontakt zwischen den Gruppen zu Vermeiden. Daher betritt die nachfolgende Gruppe die Halle erst nach der Freigabe durch den Übungsleiter.
  • Die Trainer/Übungsleiter und Trainerinnen/Übungsleiterinnen und die Übungsteilnehmer reinigen und desinfizieren sämtliche genutzten Sportgeräte.
  • Die Kontakte unter den Trainern/Übungsleitern und Trainerinnen/Übungsleiterinnen werden auf ein Mindestmaß reduziert und dokumentiert; Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Downloads:
   

Leichtathletik

Bericht der Rheinpfalz über Samantha Borutta

Ludwigshafener Rundschau 1. April 2014 - Lokalsport

 

Foto-Samy-Bericht Rheinpfalz v. 1.04.2014

Training mit Medizinball zahlt sich aus

 

Von Saskia Helfenfinger-Jeck 
Mutterstadt.


Samantha Borutta, 13 Jahre alte Hammerwerferin der TSG Mutterstadt, zählt zu den größten Talenten ihrer Altersklasse. Innerhalb von nur einem Jahr hat sie fünf Rheinland-Pfalz-Titel gewonnen – zuletzt in Heidesheim bei den Winterwurfmeisterschaften in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskus- und Hammerwurf in der W 14. Auf Pfalzebene kann ihr ohnehin kaum eine Konkurrentin das Wasser reichen.


Wurftrainer Lutz Caspers fegt noch emsig den roten Staub aus dem Wurfring vor der Ludwigshafener Leichtathletikhalle, während sich Samantha Borutta gemeinsam mit Mutter Anette am vergangenen Mittwoch bei strahlendblauem Himmel und milden 18 Grad aufwärmt. Für das Gespräch mit der RHEINPFALZ steigen die beiden gerne ein paar Minuten später ins Training ein.Die 13-Jährige ist ohne Frage ein Bewegungstalent. Den Umstieg vom zwei auf den drei Kilogramm schweren Hammer in diesem Jahr hat sie ohne Probleme gemeistert. Mit einer Drehung hat sie seinerzeit begonnen, inzwischen bringt Samantha Borutta das Gerät mit drei Drehungen in Fahrt. „Das klappt schon ganz gut“, sagt die bescheidene Athletin. Die Mutterstadterin ist gut durch den milden Winter gekommen. Regelmäßig hat sie mit einem fünf Kilogramm schweren Medizinball trainiert, um sich an das höhere Gewicht zu gewöhnen. Bei 35,42 Meter steht inzwischen ihre Bestleistung im Hammerwurf – mit dem drei Kilogramm schweren Gerät. Damit hat sie in diesem Jahr bereits weiter geworfen als 2013 mit dem nur 2000 Gramm schweren Hammer.Explosivität oder Aggressivität ist weder im Alltag noch im Wurfring ihre Sache. Samantha sei eher der ruhige Typ, meint ihre Mutter Anette, selbst Übungsleiterin und Werferin. Mit Lutz Caspers hat „Sammy“, wie ihre Familie sie nennt, ein echtes Trainer-Schwergewicht an ihrer Seite. Lutz Caspers war 1968 Olympiateilnehmer und ist heute Landestrainer für Rasenkraftsport. Er führt sie in die großen und kleinen Geheimnisse des Hammerwurfs ein. „Nach dem Stabhochsprung ist der Hammerwurf die zweitanspruchsvollste Disziplin in der Leichtathletik“, weiß Caspers, der Wert auf einen langsamen und gezielten Aufbau seiner Athletin legt. Die Kräftigung von Rumpf und Bauchmuskulatur stehen dabei im Mittelpunkt, verrät Caspers. „Mit Schnelligkeit und Bewegungsgefühl kann man viel erreichen. Zudem ist Hammerwurf eine regelrechte Boom-Sportart, weil die Übung bei richtiger Ausführung durchaus gesund ist, Rücken und Schulter stärkt“, sagt er.

Die Achtklässlerin des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Mundenheim setzt aber beileibe nicht nur auf den Hammerwurf. Bei TSG-Trainer Klaus Schaible lernt sie die gesamte Bandbreite der leichtathletischen Disziplinen. So findet man die vielseitige Sportlerin regelmäßig in den Ergebnislisten, vom 50-Meter-Sprint bis hin zum Weitsprung. Bevor sie nicht 15, 16 Jahre alt ist, wird sich daran auch nichts ändern. „Jetzt wird die Basis gelegt“, unterstreicht Anette Borutta. Dafür steht ihre Tochter viermal pro Woche auf dem Platz. Von Montag bis Donnerstag streift sie die Sportklamotten über und fährt in den Sportpark nach Mutterstadt oder in den Wintermonaten nach Ludwigshafen. Mit vier Jahren begann die sportliche Laufbahn der heute 13-Jährigen. Ihre Liebe zum Hammerwurf entdeckte sie vor eineinhalb Jahren. „Probiers mal mit dem Hammer“, riet ihr seinerzeit Übungsleiter Schaible. In weiser Voraussicht, denn in einem sind sich ihre Trainer einig: „Im Hammerwurf hat sie die größte Perspektive.“ Und Samantha Borutta strahlt: „Das mache ich auch am liebsten.“



   

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