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Leichtathletik

Bericht der Rheinpfalz über Samantha Borutta

Ludwigshafener Rundschau 1. April 2014 - Lokalsport

 

Foto-Samy-Bericht Rheinpfalz v. 1.04.2014

Training mit Medizinball zahlt sich aus

 

Von Saskia Helfenfinger-Jeck 
Mutterstadt.


Samantha Borutta, 13 Jahre alte Hammerwerferin der TSG Mutterstadt, zählt zu den größten Talenten ihrer Altersklasse. Innerhalb von nur einem Jahr hat sie fünf Rheinland-Pfalz-Titel gewonnen – zuletzt in Heidesheim bei den Winterwurfmeisterschaften in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskus- und Hammerwurf in der W 14. Auf Pfalzebene kann ihr ohnehin kaum eine Konkurrentin das Wasser reichen.


Wurftrainer Lutz Caspers fegt noch emsig den roten Staub aus dem Wurfring vor der Ludwigshafener Leichtathletikhalle, während sich Samantha Borutta gemeinsam mit Mutter Anette am vergangenen Mittwoch bei strahlendblauem Himmel und milden 18 Grad aufwärmt. Für das Gespräch mit der RHEINPFALZ steigen die beiden gerne ein paar Minuten später ins Training ein.Die 13-Jährige ist ohne Frage ein Bewegungstalent. Den Umstieg vom zwei auf den drei Kilogramm schweren Hammer in diesem Jahr hat sie ohne Probleme gemeistert. Mit einer Drehung hat sie seinerzeit begonnen, inzwischen bringt Samantha Borutta das Gerät mit drei Drehungen in Fahrt. „Das klappt schon ganz gut“, sagt die bescheidene Athletin. Die Mutterstadterin ist gut durch den milden Winter gekommen. Regelmäßig hat sie mit einem fünf Kilogramm schweren Medizinball trainiert, um sich an das höhere Gewicht zu gewöhnen. Bei 35,42 Meter steht inzwischen ihre Bestleistung im Hammerwurf – mit dem drei Kilogramm schweren Gerät. Damit hat sie in diesem Jahr bereits weiter geworfen als 2013 mit dem nur 2000 Gramm schweren Hammer.Explosivität oder Aggressivität ist weder im Alltag noch im Wurfring ihre Sache. Samantha sei eher der ruhige Typ, meint ihre Mutter Anette, selbst Übungsleiterin und Werferin. Mit Lutz Caspers hat „Sammy“, wie ihre Familie sie nennt, ein echtes Trainer-Schwergewicht an ihrer Seite. Lutz Caspers war 1968 Olympiateilnehmer und ist heute Landestrainer für Rasenkraftsport. Er führt sie in die großen und kleinen Geheimnisse des Hammerwurfs ein. „Nach dem Stabhochsprung ist der Hammerwurf die zweitanspruchsvollste Disziplin in der Leichtathletik“, weiß Caspers, der Wert auf einen langsamen und gezielten Aufbau seiner Athletin legt. Die Kräftigung von Rumpf und Bauchmuskulatur stehen dabei im Mittelpunkt, verrät Caspers. „Mit Schnelligkeit und Bewegungsgefühl kann man viel erreichen. Zudem ist Hammerwurf eine regelrechte Boom-Sportart, weil die Übung bei richtiger Ausführung durchaus gesund ist, Rücken und Schulter stärkt“, sagt er.

Die Achtklässlerin des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Mundenheim setzt aber beileibe nicht nur auf den Hammerwurf. Bei TSG-Trainer Klaus Schaible lernt sie die gesamte Bandbreite der leichtathletischen Disziplinen. So findet man die vielseitige Sportlerin regelmäßig in den Ergebnislisten, vom 50-Meter-Sprint bis hin zum Weitsprung. Bevor sie nicht 15, 16 Jahre alt ist, wird sich daran auch nichts ändern. „Jetzt wird die Basis gelegt“, unterstreicht Anette Borutta. Dafür steht ihre Tochter viermal pro Woche auf dem Platz. Von Montag bis Donnerstag streift sie die Sportklamotten über und fährt in den Sportpark nach Mutterstadt oder in den Wintermonaten nach Ludwigshafen. Mit vier Jahren begann die sportliche Laufbahn der heute 13-Jährigen. Ihre Liebe zum Hammerwurf entdeckte sie vor eineinhalb Jahren. „Probiers mal mit dem Hammer“, riet ihr seinerzeit Übungsleiter Schaible. In weiser Voraussicht, denn in einem sind sich ihre Trainer einig: „Im Hammerwurf hat sie die größte Perspektive.“ Und Samantha Borutta strahlt: „Das mache ich auch am liebsten.“



   

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