Am zweiten Spieltag gegen Zeulenroda bekam man allerdings die ganze Härte der Bundesliga-erfahrenen Zeulenrodaer Damen zu spüren. Es setzte eine klare 0,5:5,5 Niederlage, wobei nur Eva Biebinger einen halben Zähler an Brett 3 einfahren konnte.
Allerdings war diese Niederlage zu hoch, denn so hatte Kirstin Auburger durchaus Chancen an Brett 1, verrechnete sich allerdings beim Turmopfer ihrer Gegnerin und wurde Matt. Michaela Roj, welche die längste Partie dieser Runde spielte, stand die ganze Partie über mindestens ausgeglichen. Erst in der Zeitnotphase im Turmendspiel musste sie sich geschlagen geben. Sandra Bohrmann hatte in einer Schottischen Partie leider in der Eröffnung das Nachsehen und konnte die Partie nicht mehr drehen, so dass sie schließlich verlor. Amelie Serif hatte zwischendurch gute Chancen und stand zeitweise sogar besser, wenn nicht sogar auf Gewinn, doch war es zum Schluss ihre Gegnerin, die die Partie für sich entscheiden konnte. Auch Helen Egli spielte eine sehr ordentliche Partie, aber die um 500 DWZ-Punkte stärkere Gegnerin spielte hier ihre ganze Routine und Erfahrung aus und konnte letztendlich die Partie gewinnen.
Alles in allem war es ein teilweise erfolgreiches und vor allem erfahrungsreiches Schachwochenende in Zeulenroda und man darf gespannt sein, was die nächste Doppelrunde Anfang Dezember in Wadgassen bringt.





