An diesem Wochenende war der Auftakt zur 2. Damenbundesliga und die Damen der TSG Mutterstadt waren zu Gast in Zeulenroda. Am Samstag morgen um 06:00 Uhr trat man die Reise nach Thüringen an. An Bord waren Kirstin Auburger, Michaela Roj, Eva Biebinger, Sandra Bohrmann, Helen Egli, Amelie Serif und Mannschaftsführer Michael Achatz. Zunächst fuhr man zur Waldherberge "Drei Tannen" in Langenwetzendorf, wo man Quartier bezog, um sich anschließend an den Spielort zu begeben. Nominell war man an diesem Wochenende in beiden Begegnungen der klare Außenseiter, denn man war an allen Brettern klar an DWZ unterlegen. An den ersten beiden Brettern waren dies 150-270 DWZ-Punkte, an den Brettern 3-6 300-500 DWZ-Punkte.
Nichtsdestotrotz ging man in allen Partien gegen Hofheim engagiert zu Werke, denn man wollte sich den ein oder anderen Brettpunkt ergattern. Als erstes musste Amelie gegen ihre um 500 DWZ-Punkte stärkere Gegnerin die Waffen strecken, nachdem sie einen Leichtfigurenverlust nicht abwehren konnte. Auch Helen musste sich ihrer Gegnerin geschlagen geben, obwohl es lange nach einem Remis aussah. Eva, die von ihrem Freund Heiko Machelett optimal auf das Bundesligawochenende vorbereitet wurde, konnte nun den ersten halben Zähler für die TSG-Damen einfahren.
Dann folgte die wohl größte Überraschung dieser Runde. Michaela, die gegen eine WFM spielte, kam immer besser in die Partie und nutzte ihr Übergewicht am Königsflügel, um schließlich diese wichtige Partie zu gewinnen. Hoffnung keimte auf, denn bei Kirstin war die Stellung an Brett 1 ziemlich ausgeglichen und Sandra, die eine starke erste Runde spielte, hatte eine Qualität mehr, wobei ihre Gegnerin starken Angriff am Damenflügel hatte. Es nützte aber alles nichts, denn letztendlich musste man in beiden Partien in das Remis einwilligen, so dass am Ende eine knappe 2,5:3,5 Niederlage zu Buche stand.





